Niedergebraching

Der Ort wird heute immer in einem Atemzug mit Hohengebraching genannt. Bis zur Gebietsreform 1978 war Hohengebraching Gemeindesitz. Die beiden Dörfer vermitteln heute den Eindruck eines geschlossenen Straßendorfes mit zwei Ortskernen. Niedergebraching war schon immer ein bäuerlich geprägtes Dorf.

In den 60er Jahren bewirtschaften noch 14 Landwirte ihre Bauernhöfe im Vollerwerb. Heute sind es noch vier. Über die Grenzen der Region bekannt ist heute die Gaststätte Perzl „beim Schweinswirt“. Hier befindet
sich die Schießanlage der St. Hubertusschützen Hohengebraching sowie der Reitstall Ellinger mit Reithalle.

Die Voltigier-, Dressur- und Springwettbewerbe veranstaltet der Pferdesportverein Niedergebraching. Die Freiwllige Feuerwehr hat in Eigenleistung ein Gerätehaus errichtet.


Einen Bauboom erlebte der Ort mit der Ausweisung der Baugebiete Rehfeld I und II, auf denen über 60 Einfamilienhäuser entstanden. Durch diese Ansiedlungen verschwand immer mehr der Charakter eines bäuerlich geprägten Ortes.